SANDRA BOURDONNEC

SCHAUSPIELERIN

SÄNGERIN - SPRECHERIN

REGISSEURIN

SANDRA BOURDONNEC ist eine französische multidisziplinäre Künstlerin.

Sie spricht fließend Deutsch und Englisch. 

Nach fünfzehn Jahren Übung im Ballet entschied Sandra sich auch im Theater und in der Musik auszuprobieren. Sie lernte an der renommierten Pariser Schule Le Cours Florent und graduierte dort im Jahre 2010. Sie entwickelte ihre Stimme mit den Gesangslehrern Leonardo Valazza (Paris) und Christian Schleicher (Berlin) weiter. Seit dieser Zeit spielte Sandra in vielen Theaterstücken und Musicals wie "The Break of noon" von Paul Claudel, "13 objects" von Howard Barker, "Claire`s relationships" von Dea Loher, "Rent" und "Dancing, it`s not a musical"von Geoffrey Couët. Aus ihrer Freundschaft mit Geoffrey und der gemeinsamen Leidenschaft für das Schreiben entstand die Komödie "Bang Bang ort he terrible day of Résus!" (gespielt im Rahmen dem französischer Theater Festival Berlin-2014) .

 

Im Jahre 2010 adaptierte Sandra, angesteckt von einem großen Enthusiasmus für artistische Performance, die Scenes from an executionvon Howard Barker und erschuf "Vicistica", ein zeitgenössisches Tragik-Ballet für elf Tänzer*innen und fünf Schauspieler*innen. Nach dieser einschneidenden Erfahrung führte sie Regie in dem selbstgeschriebenen Theaterstück "Looking on an angel", einer Tragik-Komödie für acht Schaspieler*innen von denen drei das Down-Syndrom haben. Dieses Stück wurde am nationalen Tag des Down Syndroms in Monteuil (Paris) aufgeführt.

 

Sandra spielte in vielen Kurzfilmen mit, darunter "Les couillus" von Uriel Jaouen (2. Platz auf dem Ptit Clap Festival), "Crystiania" von Melodie Grumberg, gedreht in Kopenhagen und "The Handsome devil" von Lion Fernster, gedreht in Shanghai.

 

Ihre Liebe zum Film ist seither stetig gewachsen. Im Jahre 2015 drehte Sandra ihren ersten eigenen Langspielfilm mit dem Titel "Let the wind take everything away" als Autorin, Producerin, Regisseurin und Hauptdarstellerin. Diese bedeutende Erfahrung verschaffte ihr viele neue Erkenntnisse und eröffnete ihr neue Wege in ihrer künstlerischen Laufbahn. Im Jahre 2016 führte sie Regie in dem Kurzfilm "R.E.D", welcher für verschiedene Festivals nominiert ist. Nun ist ihre letzter Kurzfilm "Das Leben einer Ananas" in Post-production.

 

Seit 2013 lebt sie in Berlin, hat Deutsch gelernt und mehr künstlerische Erfahrungen hier gesammelt. Sie arbeitet regelmäßig mit unterschiedliche Synchron Studios als Sprecherin und Sängerin. Jetzt können Sie ihr als Schauspielerin ab 01.08.19 im Kino in ES GILT DAS GESPROCHENE WORT von Ilker Çatak sehen (Preis für Drehbuch und Schauspiel bei Filmfest München 2019) aber auch im Theater in ITALIENISCHE NACHT von Thomas Ostermeier in der Schaubühne (Berlin). 

​*Übersetzung: Lennard Bertzbach

© all rights reserved