Bang Bang oder der furchtbare Tag des Resus!
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Text von Geoffrey Couet  & Sandra Bourdonnec

Inszenierung von Sandra Bourdonnec

Bühnenbild von Marlène Berkane

 

 

          Bang Bang ist die Geschichte des Resus, einem sehr alten Hippie, der, indem er eine neue Yoga-Entspannungsübung erfunden hat, sehr reich und berühmt wurde. Er wurde zum Star der neuen Generation, die auf der Suche des Wohlbefindens und der Reinheit ist. 

 

    Seine Mitmenschen sind davon erbost, dass er trotz seines Reichtums immer noch dezent, schlicht und einfach, ohne große Summen auszugeben, lebt. Seine Ex-Frau Diana, sein Sohn Paolon, sein Finanzberater, seine Haushälterin Glinda, sowie seine Fans und seine komischen Nachbarn, schwirren täglich um sein Haus herum. Eine große Konferenz wird organisiert, damit er sein berühmtes Konzept kundgeben kann. Eine Horde Fans wartet am Zaun seines Grundstückes. Als die Konferenz beginnt, erleidet er jedoch einen plötzlichen Tod. Sein mehr oder weniger erschütterndes Umfeld versucht dann, seinen Tod geheim zu halten und das Geheimnis des Bang-Bang Konzeptes herauszubekommen. Bis dahin heißt es jedoch: The show must go on! Einer nach dem Anderen werden sie versuchen die Fan und Menschenmenge zu unterhalten und ihre einzelnen Talente preiszugeben.

 

Für diese Uraufführung wollte ich die Form der Performance ausprobieren. Das Stück dauert eine Stunde. Zusammen mit meinen Schauspielern, Clément Strametto, Thibaud Lemoine und mir selber, teilen wir uns alle drei Rollen. Im schnellen Kostümwechsel durchleben wir abwechselnd die Erlebnisse der Charaktere. Wir tauschen nicht nur unser Aussehen, sondern auch die Stimmen und die Körperhaltungen. Das Stück wird durch die Musik, einer Prise schwarzen Humor und einer mitreißenden Energie bis zur finalen Explosion, unterstrichen. Alle Wechsel, sowie die Beleuchtung und der Ton werden von der Bühne aus und vor dem Publikum gesteuert. 

 

  Ich habe Marlène Berkan, unsere Bühnenbildnerin gebeten, unser Bühnenbild sehr bunt, hell und beladen zu erstellen. Ich wollte, dass jeder einzelne Zuschauer mit diesem Bühnenbild die Möglichkeit hat, sich seine eigene Geschichte vorzustellen. Unsere Spielfläche ist mit einem weißen Quadrat am Boden markiert. Wir benutzen viele Requisiten und Kostüme. Nach und nach zerfällt das Bühnenbild und wird, so wie die Handlung auch, immer chaotischer und dreckiger  bis schließlich wie bei Hempels unterm Sofa aussieht ! 

* Translation by Christèle Ortu

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